Aufenthalt im Hospital Santa Teresa 2017

Nachdem meine Frau Renate (Schwester Renata) vor 2 Jahren schwer erkrankt war und 9 Tage im Hospital in San Salvador verbringen musste und im letzten Jahr wegen einer anderen Erkrankung nicht dabei sein konnte, war es in diesem Jahr wieder eine besondere Freude, dass wir als Team im Hospital Santa Teresa in Zacatecoluca zusammen arbeiten konnten.

Wir konnten schon Wochen vorher einige schwierige Operationen organisatorisch abklären und hatten durch die Vorplanung eine arbeitsreiche Zeit, die sehr befriedigend war.

An einem Tag Operationen, am nächsten Tag in der Notfall-Ambulanz, wo Renate insgesamt über 80 Gipse anlegen musste.

Wir beobachten seit vielen Jahren die Entwicklung des Hospitals und die Notwendigkeit unserer Hilfe durchaus kritisch.

Leider halten sich die Mittel, die der Staat für das Hospital aufbringt, nach wie vor in bescheidenen Grenzen. Keiner unserer Patienten hat eine Krankenversicherung, ihre Zahl steigt jährlich. Obwohl das vom Erdbeben zerstörte Hospital erst 2011 restauriert wurde, ist es einem zunehmenden Verfall ausgesetzt. Schlechte Bausubstanz, kein Geld für notwendige Reparaturen, klimatische Einflüsse und ein gewisses Desinteresse des Personals spielen eine Rolle.

In manchen Abteilungen, wie zum Beispiel in der Unfallchirurgie, hat sich in den letzten 11 Jahren kaum etwas geändert. Weder personell noch materiell, obwohl die Zahl der Knochenbrüche bei Kindern und Erwachsenen ständig gestiegen ist. Unsere Hilfe bringt hier

temporäre Verbesserungen, insbesondere in der Zeit unseres Aufenthaltes, jedoch kaum dauerhaften Fortschritt. Vielleicht abgesehen von unseren gesendeten Betten, die wenigstens helfen eine einigermaßen humane Unterbringung zu gewährleisten.

Die akuten Fälle werden von den Assistenzärzten behandelt. Sie verdienen meist nur 400 US-Dollar pro Monat und ihre Zeit im Hospital Santa Teresa wird nicht als Ausbildungszeit angerechnet.

Sehr erfreulich dagegen ist die Entwicklung in der Geburtshilfe und auf der Neugeborenen-Station, die vorwiegend mit den Geräten arbeiten, die von uns gespendet wurden.

2016 waren es erneut fast 4000 Geburten, von denen 2000 auf der Neugeborenen-Station nachbehandelt werden mussten. Eine Mutter und drei Kinder verstarben (innerhalb der ersten drei Tage). 2014 mussten noch 156 Kinder und Mütter in ein großes Krankenhaus in die Haupstadt verlegt werden, 2016 waren es nur noch 80.

Es ist die beste Statistik aller 11 staatlichen (Armen-) Krankenhäuser in El Salvador. Ursache sind die sehr engagierten Ärzte und Schwestern, deren Arbeit gut organisiert erscheint und die von unseren Spendern finanzierten Überwachungs- und Behandlungsgeräte. Uns wurde diesmal oft versichert, dass unsere Geräte schon viele Leben gerettet haben.

Unsere Spender haben nicht nur die Gewissheit, dass ihre Spenden zu 100 Prozent im Hospital Santa Teresa ankommen, sondern auch sinnvoll eingesetzt werden.

Dies geschieht durch unsere Kommunikation mit den Verantwortlichen im Hospital und unsere Kontrolle.

Unsere Unterstützung ist dringender notwendig als je zuvor. Die Situation im Hospital würde sich ohne unsere Hilfe dramatisch verschlechtern. Wir konnten erneut Geräte im Wert von 28 000 Euro persönlich übergeben.

Man verlässt sich auf uns und unsere Spender.

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El Salvador 2015

Der Besuch im Hospital Santa Teresa, 15. Januar bis 4. Februar

Unser Aufenthalt wurde überschattet durch eine schwere Erkrankung meiner Frau (Schwester Renate). Sie hatte eine verschleppte Bronchitis mitgebracht, die sich auf dem Weg nach drüben zu einer schweren Lungen- und Herzbeutelentzündung entwickelte. Sie musste 9 Tage im „Hospital de la Mujer“ in San Salvador verbringen. Es war ernst, aber danach Sie hat sie sich relativ rasch erholt und nichts ist zurückgeblieben. Aber an eine Mitarbeit im Hospital Santa Teresa war nicht zu denken.

So versäumte sie auch

2013 - Unsere Arbeit im Hospital

In diesem Jahr hatten wir uns vor allem eines vorgenommen: die Überprüfung unseres gesamten Projektes „ Hilfe für Santa Teresa“ mit verschiedenen Fragen. Was hat sich in den 7 Jahren geändert? 

Wie viel unserer Hilfe kommt an? Wie werden unsere Geräte und Instrumente eingesetzt? Wie sorgsam geht man damit um? Wie viele unserer Geräte sind noch im Einsatz? Wie viel Einblick haben wir in die Strukturen des Hospitals? Wo steht unser persönlicher Einsatz? Und einige andere Fragen mehr.

Wir sind diesmal statt morgens

Eindrücke aus El Salvador 2012

Man bekommt immer ein Lächeln geschenkt, eine kleine Umarmung oder ein „Vaya con Dios“ erzählt Dr. Enno Keller von seinem jüngsten Aufenthalt in El Salvador.

Vom 1.12. bis 17.12.2012 besuchten wir erneut unser Armenkrankenhaus Santa Teresa in Zacatecoluca. Meine Frau Renate begleitete mich zum 4. Mal und arbeitete in der Unfallambulanz, für mich war es der 8. Aufenthalt in El Salvador. Unsere Zuneigung und Liebe zu den Menschen dort wächst Jahr für Jahr. Die Freundlichkeit und Offenheit der Mitarbeiter des Hospitals, der Patienten und der bitter armen Menschen auf dem Lande ist überwältigend. Man bekommt immer